Erläuterungen zum 16. Schritt: Grundvermögen

I. Genaue Bezeichnung des Grundvermögens
Geben Sie bitte zunächst die Lage des Grundbesitzes sowie die Nutzungsart (selbst bewohnt, vermietet, verpachtet, gewerblich genutzt, leer stehend usw.) an. Teilen Sie dann die genaue Grundbuchbezeichnung mit oder fügen Sie einen vollständigen, inhaltlich aktuellen Grundbuchauszug bei. In der Spalte "Eigentumsanteil" tragen Sie bitte "100" ein, wenn Ihnen der Grundbesitz allein gehört; bei mehreren Eigentümern ist der entsprechende Anteil in Prozent anzugeben (50, 25, 33,33 usw.). Bei Eigentumswohnungen ist nur der Eigentumsanteil an dem Sondereigentum anzugeben. Den Verkehrswert können Sie - etwa unter Zugrundelegung des von Ihnen gezahlten Kaufpreises - schätzen.

II. Belastung dieses Grundvermögens
Die Belastungen des Grundvermögens (Grundschulden, Hypotheken usw.) ergeben sich entweder aus dem von Ihnen beigefügten Grundbuchauszug oder sie sind aus einem inhaltlich aktuellen Grundbuchauszug in die Rubrik zu übernehmen. Auch wenn Sie einen Grundbuchauszug beigefügt haben, müssen Sie den derzeitigen Wert jeder Belastung, das ist die Höhe, in der die zugrunde liegende Darlehensforderung einschließlich Zinsen und Kosten noch besteht, in der dafür vorgesehenen Spalte eintragen.

III. Zwangsversteigerung dieses Grundvermögens
Falls die Zwangsversteigerung des Grundvermögens betrieben wird oder falls Zwangsverwaltung angeordnet wurde, sind hier das zuständige Amtsgericht und das Geschäftszeichen anzugeben.


  Zur Beachtung:
Bitte achten Sie darauf, dass Sie die Angaben vollständig ausfüllen. Sie sind sich darüber bewusst, dass der Treuhänder auf die von Ihnen angegebenen Vermögenswerte Zugriff nehmen wird.
Dies gilt auch für die Veräußerungen von Grundstücken, soweit diese nicht durch zuvor eingetragene Belastungen wirtschaftlich für die Gläubigerseite wertlos sind. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass die Grundpfandrechte an den Grundstücken bestehen bleiben und die Grundpfandgläubiger vorab Befriedigung aus Zwangsmaßnahmen in die Grundstücke verlangen können. In einer Vielzahl von Fällen wird daher der vom Gericht bestellte Treuhänder davon absehen, diese Grundstücke zu verwerten.