Erläuterungen zum 14. Schritt: Einkünfte

In diesem Formular sind die Fragen über Ihre Einkünfte nach verschiedenen Arten (wie z.B. laufendes Einkommen, Unterhalt, Zinseinnahmen, Rente etc.) aufgeschlüsselt. Um Ihnen die Eingabe zu erleichtern, hat InsOsoft Ihre Daten aus vorhergehenden Formularen automatisch übernommen. Sie brauchen hier also nur noch an einigen Punkten ergänzende Einträge zu machen. Sie können Ihre Angaben auch noch einmal korrigieren, indem sie das entsprechende Formular (z.B. "Ihr Einkommen" oder "Grundlegende Angaben") erneut aufrufen.

  Zur Information:
Ihre Einkünfte gliedern sich in einen pfändbaren und unpfändbaren Bestandteil.
Die Einzelheiten brauchen Sie deshalb nicht zu wissen, weil unser Programm anhand Ihrer familiären Situation die Pfändungsfreigrenze selbstständig ermittelt. Eine genaue Aufstellung der Gesamtverbindlichkeiten, der pfändbaren Beiträge sowie der Gläubiger- und Tilgungsquoten erhalten Sie unter dem Menupunkt "Forderungsverzeichnis".
Sie können anhand der ausgedruckten Tabelle sehen, welches Einkommen Ihnen unpfändbar verbleibt. Grundsätzlich gilt, dass das pfändungsfreie Einkommen prozentual mit den Gesamteinkünften steigt. Die Grenze liegt jedoch bei 2.851,00 Euro netto. Einkommen darüber ist stets pfändbar.
Mit Wirkung zum 01.01.2002 werden die Freigrenzen angehoben, sodass sich Ihre wirtschaftliche Situation von da an etwas günstiger darstellt. Die Anpassung wird von dem Programm automatisch übernommen.

Veränderungen in der Wohlverhaltensperiode wirken sich zu Ihren Gunsten oder zu Ihren Lasten aus. Das heißt, die Pfändungsfreigrenze verschiebt sich dann zu Ihren Lasten, wenn unterhaltsberechtigte Personen insoweit selbstständig werden, dass Sie Unterhalt nicht mehr schulden. Sollten Sie während der Wohlverhaltensperiode Familienzuwachs bekommen, so ändert sich die Pfändungsfreigrenze zu Ihren Gunsten. Das Gleiche gilt, wenn sich Ihre Einkommenssituation verändert. Wenn Sie z.B. wegen Krankheit oder Arbeitslosigkeit kein Erwerbseinkommen erzielen, wird Ihre Zahlungsverpflichtung den Gläubigern gegenüber an die neue Situation angepasst. Umgekehrt sind Sie verpflichtet, jede Einkommensverbesserung während der Wohlverhaltensperiode dem Insolvenzverwalter mitzuteilen, sodass die Gläubiger dann einen höheren Anteil vom pfändbaren Einkommen erhalten.