Erläuterungen zum 23. Schritt: Schenkungen

1. Unentgeltliche Veräußerung von Vermögensgegenständen
Wenn Sie in den vergangenen vier Jahren Geld- oder Sachgeschenke von nicht geringem Wert gemacht haben, die nach Ihren Lebensverhältnissen nicht als übliche Gelegenheitsgeschenke (Geburtstags-, Weihnachtsgeschenke usw.) anzusehen sind, müssen Sie hier den Empfänger sowie Gegenstand und Wert der Geschenke angeben.

2. Entgeltliche Veräußerung von Vermögensgegenständen
Wenn Sie innerhalb der vergangenen zwei Jahre Gegenstände oder Forderungen an eine der im Antragsvordruck im Einzelnen aufgeführten nahe stehenden Personen veräußert haben, müssen Sie ebenfalls den Empfänger, den veräußerten Gegenstand und den Wert dieses Gegenstandes bzw. der von Ihnen erhaltenen Gegenleistung mitteilen.


  Zur Information:
Schenkungen sind anfechtbar.
Der Beschenkte muss dann die Schenkung an den Treuhänder auskehren, der das Wirtschaftsgut oder den Geldbetrag zu Gunsten der Gläubiger verwendet. Dies ist jedoch nur dann der Fall, wenn es sich um außergewöhnlich wertvolle Zuwendungen handelt, die den Lebenszuschnitt der Beteiligten erkennbar überschreiten.