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Wegweiser: Verbraucher- oder Regelinsolvenz?

Mit der Insolvenzordnung hat der Gesetzgeber ein Verfahren geschaffen, das Privatpersonen eine Möglichkeit gibt, der Schuldenfalle zu entkommen. Die Insolvenzordnung sieht für den redlichen Schuldner die Restschuldbefreiung vor, wenn der Schuldner über einen Zeitraum von sechs Jahren sein pfändbares Einkommen zur Verteilung an die Gläubiger an einen Treuhänder abtritt. Das bedeutet, dass der Schuldner und die von ihm unterhaltene Familie für diese Zeit an der Pfändungsfreigrenze leben müssen.

Die Entschuldung von Privatpersonen ist grundsätzlich der Verbraucherinsolvenz zugewiesen. Sie müssen hingegen einen Antrag auf Eröffnung des Regelinsolvenzverfahren stellen, wenn Sie entweder:

  • selbstständig sind
  • selbstständig waren und mehr als 19 Gläubiger haben
  • Arbeitgeber waren und Forderungen aus Arbeitsverhältnissen (Lohn oder Gehalt) bestehen
  • Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt aus nicht abgeführter Lohnsteuer, der BfA oder LVA existieren

Für beide Fälle bietet InsOsoft ein passendes Programm zur Unterstützung beim Durchlauf beider Varianten. Den Zugang und weitere Informationen zum Ablauf des Verfahrens finden Sie unter Verbraucherinsolvenz bzw. Regelinsolvenz.

Informationen zur Anmeldung

Bei der ersten Anmeldung erhalten Sie ein persönliches Passwort und einen Benutzernamen, mit dem Sie jederzeit und von jedem beliebigen Rechner, der mit dem Internet verbunden ist, auf Ihre bei InsOsoft abgelegten Daten zugreifen können. Dadurch erhalten Sie zusätzlich die Möglichkeit, bestimmte Daten, die Ihnen bei der ersten Bearbeitung fehlen (z.B. die Adresse eines Gläubigers), jederzeit nachtragen zu können.

Bitte heben Sie Ihr persönliches Passwort sorgfältig auf. Sie benötigen es, um sich erneut in Ihren vertraulichen InsOsoft-Antrag einzuwählen, Änderungen vorzunehmen oder die Bearbeitung fortsetzen zu können.